Geheimnis der Stärke von Kozo Paper
Es ist kein Geheimnis, dass Kozo-Papiere stärker und haltbarer sind als die meisten Papiere auf dem heutigen Markt. Eine dünne Kozo-Platte übertrifft ihre Gewichtsklasse, wenn es um die Widerstandsfähigkeit gegen Abnutzung geht. In diesem Beitrag erklären wir, warum unsere geliebten Papiere solche Eigenschaften haben!
Jedes Papier wird aus Holz- oder Pflanzenfasern hergestellt, die eine Eigenschaft namens „Selbsthaftung“ besitzen. Das bedeutet, dass die Fasern an der Stelle, an der sie sich berühren, zusammenkleben. Diese Eigenschaft wurde im alten China zufällig entdeckt und führte zur Herstellung und Veränderung von Papier.
Um die Selbsthaftung zu verstehen, ist es wichtig zu wissen, dass pflanzliche Ballaststoffe, Cellulose, aus längsverbundenen Glukosemolekülen bestehen. Zellulose löst sich nicht in Wasser, nimmt aber leicht Wasser auf und dehnt sich aus. Sobald die Faser in genügend Wasser eingeweicht und zu einer Folie geformt ist, wird sie getrocknet, wodurch die Fasern zusammenkleben. Dies wird als „Wasserstoffkohäsion“ bezeichnet. Obwohl jeder einzelne Zusammenhalt im gesamten Blatt schwach ist, entsteht eine starke Verbindung und das Ergebnis ist ein stabiles Blatt Papier.
Ein Grund dafür, dass Kozo-Papier stärker ist als Papiere auf Holzbasis, wie etwa normale Büropapiere, liegt darin, dass die in Kozo-Papier verwendeten Fasern länger sind. Kozo-Fasern sind im Durchschnitt 7 mm lang, während die in typischen Papieren verwendeten Holzzellstofffasern bei Weichhölzern nur 2 mm und bei Harthölzern 1 mm lang sind. Auch das Verhältnis von Länge zu Breite der Fasern ist unterschiedlich: Bei Kozo-Fasern beträgt das Verhältnis 500 und bei Weich- bzw. Hartholzzellstoff nur 85 bzw. 60. Diese Eigenschaften ermöglichen es den Kozofasern, sich leicht miteinander zu verzahnen und nach dem Trocknen ein starkes Blatt Papier zu bilden.
